15 ноября 2016 в Центре немецкой молодежи, культуры и
развития состоялась лекция «История и современность немцев Причерноморья» для
студентов Института филологии ЧНУ им. Петра Могилы, которую провел руководитель юридического сектора Юрий Бырдин. Лекция была направлена на
подготовку студентов к Осенней школе «Национальные меньшинства в Южной Украине:
вчера и сегодня» (Нerbstschule – Minderheiten in der Südukraine: gestern und heute), организованная в рамках DAAD 14 - 20 ноября 2016 в Одессе. У студентов была возможность пообщаться с представителями немецкой диаспоры в Украине.
Am
15. November 2016 wurde im Zentrum der Deutschen Jugend, Kultur und Entwicklung
„Wiedergeburt“ die Vorlesung „Geschichte und Gegenwart der
Schwarzmeerdeutschen“ für Studenten von Institut der Philologie der Nationalen
Petro Mohyla Schwarzmeeruniversität veranstaltet. Die Vorlesung wurde von Juraabteilungsleiter Yuriy Birdin gehalten und war als gezielte und strukturierte Projektvorbereitung durchgeführt. Es war für die Teilnehmer eine gute Gelegenheit mit Vertretern der Deutchen Gemeinde über das Thema pesönlich zu reden. Die
Studenten haben die Informationen erfolgreich behandelt, viel Neues über
Geschichte und Gegenwart der Ethnischen Deutschen in der Ukraine erfahren und
im Rahmen der DAAD-Herbstschule „Minderheiten in der Südukraine: gestern und
heute“ ihre Berichte erfolgreich dargestellt.
Vorlesung „Geschichte und Gegenwart der Schwarzmeerdeutschen“ im Zentrum der Deuschen Jugend, Kultur und Entwicklung "Wiedergeburt"
14.11. – 20.11.2016
-
Herbstschule -
Minderheiten
in der Südukraine
gestern
und heute
ONPU Odessa
Polytechnische Universität Odessa
Regina Uhlen, DAAD
Odessa (Organisation)
Dr. Ute Schmidt,
Martina Lisa
Ziele
Die Ziele der Herbstschule sind einerseits die Auseinandersetzung
mit dem Thema Migration und andererseits die Verbesserung der Deutschkenntnisse
durch journalistisches und kreatives Schreiben.
Der
Süden der Ukraine – ein Schmelztiegel der Nationen:
Die Geschichte beinahe aller Städte in der
Süd-Ukraine ist eng verbunden mit Migranten aus aller Herren Länder. Eine Zarin
aus Sachsen, Baumeister aus Frankreich, Verwalter aus Spanien – sie alle haben
in der Region ihre Spuren hinterlassen. Und auch heute leben hier Ukrainer und
Russen zusammen mit Bulgaren, Griechen, Afghanen, Deutschen, Gagausen, Syrern,
Moldauern, Juden und vielen mehr. Seit 2014 sind außerdem viele Menschen aus
dem Osten der Ukraine in die Städte des Südens gekommen. Viele Menschen kommen
freiwillig, weil sie hier arbeiten oder studieren wollen. Andere leben hier,
weil in ihrer Heimat Krieg herrscht. Wieder andere leben hier, weil ihre
Familien vor vielen Generationen beschlossen haben, eine neue Heimat zu suchen.
Wir fragen uns: Warum die Süd-Ukraine? Leben Sie gerne
hier? Wie erhalten die Menschen ihre kulturelle Identität? Was vermissen sie am
meisten an ihrer Heimat? Fühlen sie sich als Ukrainer, Polen, Deutsche? Welche
Probleme gibt es? Was wünschen sie sich für die Zukunft?
In der Herbstschule wollen wir versuchen, diese
Fragen zu beantworten.
Programm:
14.11.2016: Vortrag von Dr. Ute Schmidt (FU Berlin):
Bessarabien. Deutsche Kolonisten am
Schwarzen Meer.
15.11.2016: Exkursion zu den Spuren der deutschen
Siedler.
16. + 17.11.2016: Interviews mit
Vertretern heutiger Minderheiten in Odessa und Mykoaljiw;
18. + 19 + 20.11.2016: Workshop
journalistisches und kreatives Schreiben mit Martina Lisa (Dozentin für DaF);
20.11.2016: Präsentation der Ergebnisse,
Abschlussfeier.
Tittelbild des Projekts 14.11. – 20.11.2016- Herbstschule -
Minderheiten in der Südukraine gestern und heute

Комментариев нет:
Отправить комментарий