понедельник, 19 декабря 2016 г.

VORLESUNG: GESCHICHTE UND GEGENWART DER SCHWARZMEERDEUTSCHEN

15 ноября 2016 в Центре немецкой молодежи, культуры и развития состоялась лекция «История и современность немцев Причерноморья» для студентов Института филологии ЧНУ им. Петра Могилы, которую провел руководитель юридического сектора Юрий Бырдин. Лекция была направлена на подготовку студентов к Осенней школе «Национальные меньшинства в Южной Украине: вчера и сегодня» (Нerbstschule Minderheiten in der Südukraine: gestern und heute), организованная в рамках DAAD 14 - 20 ноября 2016 в Одессе. У студентов была возможность пообщаться с представителями немецкой диаспоры в Украине.

Am 15. November 2016 wurde im Zentrum der Deutschen Jugend, Kultur und Entwicklung „Wiedergeburt“ die Vorlesung „Geschichte und Gegenwart der Schwarzmeerdeutschen“ für Studenten von Institut der Philologie der Nationalen Petro Mohyla Schwarzmeeruniversität veranstaltet. Die Vorlesung wurde von Juraabteilungsleiter Yuriy Birdin gehalten und war als gezielte und strukturierte Projektvorbereitung durchgeführt. Es war für die Teilnehmer eine gute Gelegenheit mit Vertretern der Deutchen Gemeinde über das Thema pesönlich zu reden. Die Studenten haben die Informationen erfolgreich behandelt, viel Neues über Geschichte und Gegenwart der Ethnischen Deutschen in der Ukraine erfahren und im Rahmen der DAAD-Herbstschule „Minderheiten in der Südukraine: gestern und heute“ ihre Berichte erfolgreich dargestellt.

Vorlesung „Geschichte und Gegenwart der Schwarzmeerdeutschen“ im Zentrum der Deuschen Jugend, Kultur und Entwicklung "Wiedergeburt"

14.11. – 20.11.2016
  -    Herbstschule -
Minderheiten in der Südukraine
gestern und heute

ONPU Odessa Polytechnische Universität Odessa
Regina Uhlen, DAAD Odessa (Organisation)
Dr. Ute Schmidt, Martina Lisa

Ziele
Die Ziele der Herbstschule sind einerseits die Auseinandersetzung mit dem Thema Migration und andererseits die Verbesserung der Deutschkenntnisse durch journalistisches und kreatives Schreiben.

Der Süden der Ukraine – ein Schmelztiegel der Nationen:
Die Geschichte beinahe aller Städte in der Süd-Ukraine ist eng verbunden mit Migranten aus aller Herren Länder. Eine Zarin aus Sachsen, Baumeister aus Frankreich, Verwalter aus Spanien – sie alle haben in der Region ihre Spuren hinterlassen. Und auch heute leben hier Ukrainer und Russen zusammen mit Bulgaren, Griechen, Afghanen, Deutschen, Gagausen, Syrern, Moldauern, Juden und vielen mehr. Seit 2014 sind außerdem viele Menschen aus dem Osten der Ukraine in die Städte des Südens gekommen. Viele Menschen kommen freiwillig, weil sie hier arbeiten oder studieren wollen. Andere leben hier, weil in ihrer Heimat Krieg herrscht. Wieder andere leben hier, weil ihre Familien vor vielen Generationen beschlossen haben, eine neue Heimat zu suchen.  

Wir fragen uns: Warum die Süd-Ukraine? Leben Sie gerne hier? Wie erhalten die Menschen ihre kulturelle Identität? Was vermissen sie am meisten an ihrer Heimat? Fühlen sie sich als Ukrainer, Polen, Deutsche? Welche Probleme gibt es? Was wünschen sie sich für die Zukunft?
In der Herbstschule wollen wir versuchen, diese Fragen zu beantworten.

Programm:
14.11.2016: Vortrag von Dr. Ute Schmidt (FU Berlin): Bessarabien. Deutsche Kolonisten am Schwarzen Meer.

15.11.2016: Exkursion zu den Spuren der deutschen Siedler.

16. + 17.11.2016: Interviews mit Vertretern heutiger Minderheiten in Odessa und Mykoaljiw;

18. + 19 + 20.11.2016: Workshop journalistisches und kreatives Schreiben mit Martina Lisa (Dozentin für DaF);

20.11.2016: Präsentation der Ergebnisse, Abschlussfeier.

Tittelbild des Projekts 14.11. – 20.11.2016- Herbstschule - 
Minderheiten in der Südukraine gestern und heute

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